Patagonia’s big three
19 02 2011El Chaltén ist ein interessantes Dorf. Es besteht erst seit 1985 und gilt als die Trekking-Hauptstadt Argentiniens. Trotz der grossen touristischen Anziehungskraft ist das Örtchen eher schlecht als recht ausgestattet: In den Läden gibts gerade Mal die nötigsten Grundnahrungsmittel, Früchte und Gemüse sehen teilweise mitgenommen und nicht mehr essbar aus, es gibt 1 einzigen funktionierenden Geldautomaten, Kreditkarten werden flächendeckend nicht akzeptiert, die Internetverbindung ist extrem laaaangsam und mit unseren Handys hatten wir keinen Empfang.
Am 17.2. am Abend verliessen wir El Chaltén in Richtung El Calafate. Auf der Busfahrt erlebten wir einen magischen Abend in der argentinischen Pampa: In der Ferne verabschiedete sich Fitz Roy, darüber ein von der untergehenden Sonne golden gefärbtes Wolkenband und auf der anderen Seite stieg der Vollmond auf.
Heute besuchten wir zusammen mit tausenden von anderen Touristen den Perito Moreno Gletscher, ausserhalb El Calafates. Es ist ein massiver Eiskoloss, einer der ganz wenigen Gletscher auf dieser Welt, die immer noch wachsen.

Dank dem, dass wir früh aufgestanden sind, hatten wir Cerro Fitz Roy fast für uns.

Den Cerro Torre sahen wir nur 1 Mal wolkenlos und dies nur dank einer 3 stündigen Zusatzschlaufe auf einer 5-stündigen Wanderung...(Gisela konnte ihr Glück erst am nächsten Tag so richtig fassen, als bei blauem Himmel der Cerro Torre in den Wolken versteckt blieb)

Der Perito Moreno Gletscher wächst immer noch und auf seiner Fläche hätte die 9-Mio-Stadt Buenos Aires Platz
Hallo Jan und Gisela
magische Bilder! Vielen Dank für eure Reiseberichte! Hier hat es heute wieder geschneit, nachdem sich schon die Frühlingsblumen zeigen. Der Schnee blieb aber nicht liegen.
Bei Anna gab es Kaffee und Kuchen!
Weiterhin eine spannende Weiterreise!
Alles Liebe
Mum